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Festdarlehen oder Annuitätendarlehen - was ist besser?

Festdarlehen oder Annuitätendarlehen - was ist besser?

18.01.2022 / Immo-News

Wer kaufen oder finanzieren muss oder möchte, der hat zwei Möglichkeiten: Das Annuitätendarlehen oder das Festdarlehen.

Der Klassiker ist das Annuitätendarlehen. Der Käufer nimmt einen Kredit mit Zins- und Tilgungssatz auf. Der feste Betrag - auch Annuität genannt - besteht aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil und wird regelmäßig auf das Darlehenskonto eingezahlt. Der Vorteil hier ist die Planbarkeit. Denn jeden Monat wird der selbe feste Betrag bezahlt.

Das Festdarlehen kommt hingegen ohne jeden Tilgungsanteil aus. Monatlich werden lediglich nur die Zinsen bezahlt. Eine laufende Tilgung gibt es nicht. Ist die vereinbarte Laufzeit beendet, wird das gesamte Darlehen auf einmal fällig. Hier spielen auch steuerliche Überlegungen eine Rolle. Denn als Vermieter können Sie die Zinskosten gegen Ihre Einnahmen rechnen und so von der Steuer absetzen.

Das Festdarlehen wird auch gerne von Käufern genommen, die bereits wissen, dass sie in naher Zukunft einen hohen Geldbetrag erhalten werden.

Bauspardarlehen werden eher nur noch als Annuitätendarlehen ausgezahlt und die Kreditnehmer sind mittlerweile an einer möglichst schnellen Tilgung interessiert. Das Festdarlehen ist daher nur noch in bestimmten Einzelfällen eine wirklich interessante Option.