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Zehn Jahre Immobilienboom: Der Preisanstieg hält auch 2020 an

Zehn Jahre Immobilienboom: Der Preisanstieg hält auch 2020 an

08.01.2020 / Immo-News

Der Immobilienboom in Deutschland ist kaum zu übersehen: Die Preise der Wohnungen und Häuser steigen immer mehr. Dabei können die Spekulationen über eine sich daraus bildenden Preisblase und Preiseinbrüchen nicht verdrängt werden. Doch sind diese Spekulationen tatsächlich berechtigt oder einfach „nur“ Spekulationen?

Experten erwarten auch im neuen Jahr weitere Verteuerungen von Immobilien in Deutschland: Der Preis von Eigentumswohnungen stieg, gemessen am dritten Quartal 2018, um 8,2% auf im Schnitt 2030 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich stiegen Neuvertragsmieten im Schnitt „nur“ um 3,7%. Die Schere zwischen Kaufpreisen und Mieten geht - wie schon seit vielen Jahren - immer weiter auseinander.Ähnliche Preisentwicklungen sieht man auch bei Häusern. Hier stiegen die Preise um 7,4% auf im Schnitt 2670 Euro pro Quadratmeter.

Analysiert wurden Wohnungen mit drei Zimmern und 80 m2, sowie Häuser mit 130 m2.Die Analyse erfolgte über eine Auswertung des Hamburger Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung (Gewos) für die Deutsche
Presse-Agentur.Die Gründe für die verstärkten Preissteigerungen sind günstige Kredite und die gute Konjunktur. Neuste Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Immobilienpreise in Deutschland von 2008 bis 2018 um fast 50% gestiegen sind.

Wie wird das in Zukunft aussehen? Steigen die Preise immer weiter?

Laut Mitropoulus (Stefan Mitropoulus - Landesbank Helaba) sind viele Immobilienzyklen in einer Rezession geendet, doch die Konjunktur in Deutschland sei sehr robust. Daher sieht er keinen Grund, weshalb die rasant steigenden Immobilienpreise in nächster Zeit sinken sollten. Außerdem gleichen die niedrigen Zinsen für Immobilienkredite zum Teil die höheren Preise aus. Doch trotzdem übersteigen an vielen Orten die Immobilienpreise das mittlere Einkommen der Bevölkerung. Auch gemäß der Bundesbank seien die Preise in Städten bis zu 30% höher als ökonomisch begründbar.

 

Quelle:

https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/wohnen-zehn-jahre-immobilienboom...