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Weg frei für das Klimaschutzgesetz

Weg frei für das Klimaschutzgesetz

10.01.2020 / Immo-News

Der Bundesrat hat nach langen Diskussionen über das Klimapaket einem Kompromiss zugestimmt, wodurch im Frühjahr 2020 das
Klimaschutzgesetz beschlossen wird und in Kraft treten kann.

Der Kompromiss sieht unter anderem ein Gesetz vor, welches die energetische Gebäudesanierung fördern soll. Zusätzlich sollen die
Kosten für Energieberater als Aufwendungen für energetische Maßnahmen gelten.

Der Gesetzesentwurf für energetische Gebäudesanierung beinhaltet dabei die steuerliche Förderung von Einzelmaßnahmen zur
Steigerung der Energieeffizienz bei selbstgenutztem Wohneigentum, welches älter als zehn Jahre ist. Dabei handelt es sich um
Maßnahmen, wie den Austausch alter Heizungen und Fenster, sowie die Dämmung von Dächern und Außenwänden.

Eigentümer können die Sanierungskosten über drei Jahre mit bis zu 20% von der Steuerschuld abziehen. Dadurch könnte eine
Gesamtförderung von bis zu 40 000 Euro entstehen. Da jedoch nur die Wohneigentum betreffenden Maßnahmen gefördert werden,
welche sowieso von der KfW-Förderung profitieren, zeigte sich der Immobilienverband ZIA über diesen Beschluss enttäuscht.

In den Verhandlungen über das Klimapaket einigten sich Bund und Länder außerdem auf eine Steigerung des CO2 – Preises von 10 auf 25 Euro pro Tonne ab 2021. Dadurch wird das Heizen im Gebäudebereich zwar teurer, jedoch fließen die daraus resultierenden
Einnahmen vollständig in die Senkung der EEG – Umlage ein, wodurch Haushalte weniger Strom zahlen müssen.

Um den CO2 – Ausstoß von Wohngebäuden weiter zu verringern, sollen die CO2 – Preise bis 2050 stückweise erhöht werden. Dadurch
soll im Idealfall bis 2050 ein klimaneutraler Gebäudestand erreicht werden.

Quelle:

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/klimakabinett-fasst-beschluss-fuer-klimapaket_84342_500074.html