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Umweltfreundlich Renovieren- keine Chance für Umweltgifte in Ihren 4 Wänden

Umweltfreundlich Renovieren- keine Chance für Umweltgifte in Ihren 4 Wänden

29.11.2018 / Immo-News

Der Bezug einer Immobilie hängt oft mit einigen Renovierungsmaßnahmen zusammen; die Pflege der Immobilie steigert nicht nur den Wert sondern auch den eigenen Wohlfühlfaktor. Für Renovierungen jeder Art stehen natürlich diverse Fachmänner zur Seite, jedoch ist es sinnvoll bei der Planung auch die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt selbst zu kennen und entsprechend zu beachten. 

Schadstoffe und Substanzen können Konsequenzen für die Raumluft haben und neben Kopfschmerzen und Müdigkeit auch allergische Reaktionen bei den Bewohnern auslösen. Um hier nicht das eigene Wohlbefinden in Mitleidenschaft zu ziehen, ist es also ratsam beispielsweise bestimmten Prüfsiegeln entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. 

Tapeten, Lacke, Farben – aber auch Einrichtungsgegenstände und Bauprodukte können Ausdünstungen hervorrufen, die durch einfaches Lüften nicht zu beseitigen sind. Emissionsarme Produkte schützen nicht nur die eigene Gesundheit, sondern sind auch für die Umwelt weniger schädlich. 

Das Prüfsiegel mit dem Blauen Engel ist hier unter anderem ein wichtiges Merkmal, um ein schadstoff- und emissionsarmes Produkt erkennen zu können. Dieses Label kennzeichnet die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehende Einhaltung der Gesundheits- und Umweltschutz-Anforderungen. 

Weitere Prüfsiegel, wie Natureplus oder das FSC-Siegel sind ebenfalls hilfreich. Gerade bei Farbe ist Bio nicht gleich Bio – zu beachten sind Kennzeichnungen von Öko-Test, IBR o.Ä. Wichtig ist hier, dass die Materialien nachhaltig erzeugt worden sind. Beispielsweise können bei einer Tapete auf Inhaltsstoffe wie Weichmacher und Chlor verzichtet werden, Tapeten aus recyceltem Papier sind hier die bessere Alternative. Im Besten Fall entscheiden Sie sich für eine Naturfarbe. 

Nicht nur Prüfsiegel sind wichtige Entscheidungsträger, sondern auch der Verwendungszweck; Lacke und Farben für den Außenbereich sollten so zum Beispiel nicht in Innenräumen verwendet werden, um zusätzliche Belastungen zu vermeiden.  Auch der Preis kann in Qualitätsfragen eine Rolle spielen, hier sollte der „Verbrauch pro Quadratmeter“ berücksichtigt werden. 

Nach getaner Arbeit ist es wichtig, die Farb- und Lack-Reste gut verschlossen aufzubewahren. Zu entsorgende Reste können im Fall von schadstoffarmen Dispersionslacken und Farben im Hausmüll entsorgt werden – anderweitige Lackreste sind in der Sondermüll-Sammelstelle zu entsorgen.  

Eine umweltfreundliche Renovierung ist nicht zwingend kostspieliger, kann jedoch entscheidend für die Gesundheit, die Umwelt und den eigenen Wohlfühlfaktor sein.  

Textquelle:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/lo...