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Smarthome

Smarthome

19.10.2018 / Immo-News

Das intelligente Zuhause soll nicht nur die Energiekosten senken und die Sicherheit erhöhen, sondern auch die eigene Zeit sparen. Noch hat sich das Smart Home in Deutschland nicht allzu sehr etabliert, dennoch nutzen es bereits viele Deutsche in Verbindung mit ihrem Smartphone. Sämtliche Multimedia- und Haushaltsgeräte stehen hier in Interaktion zueinander und können einfach anhand des eigenen Smartphones ferngesteuert werden. Eine Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner erleichtert so den Alltag. 

Im smarten Heim werden viele Tätigkeiten der Steuerung und Überwachung abgenommen, zudem kann Strom durch eine optimale Einstellung gespart werden. 

Für die Nutzung eines Smart Homes ist eine Zentrale nötig, diese bildet die Schnittstelle zwischen den smarten Haushalts- oder Multimediageräten und den entsprechenden Steuerungs-Geräten, wie zum Beispiel dem Tablet oder dem Smartphone. Die Zentrale verwendet Funk-Signale, wie W-LAN oder Bluetooth etc., für die Verbindung der einzelnen Geräte. Die Verwendung von zusammengehörenden Geräten eines Herstellers soll hier die Sicherheit und erleichterte Bedienung ermöglichen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit herstellerübergreifend kompatible Geräte zu nutzen. 

Die neuen Funkstandards (EnOcean, ZigBee oder Z-Wave), die eigens für die Smart Home Technologie entwickelt wurden, sind energieeffizienter und nicht in ihrer Reichweite begrenzt. Diese bilden also eine optimalere Alternative zu W-LAN und Bluetooth. Eine weitere Alternative zu den kabellosen Möglichkeiten besteht in der Verwendung eines Bussystems. Hier werden die Daten über fest installierte Leitungen transportiert und sind so besser geschützt und energiesparender.  Funklösungen sind in jedem Fall besser zur Nachrüstung geeignet.

Eine Alternative zum Smart Home System sind smarte Gadgets, also direkt mit dem Smartphone vernetzbare Geräte. Dies erspart die Zentrale, verliert jedoch so auch einige Vorteile, wie zum Beispiel die „If-this-than-that“-Szenarien. Wenn also ein geöffnetes Fenster festgestellt wird, reguliert sich beispielsweise die Heizung. 

Die Nutzung der Smart Home-Technologie in den Bereichen der Heizsteuerung ermöglicht eine Selbstregulierung der Thermostate oder eine Steuerung per Smartphone – der persönliche Heizplan kann so nach Herstellerangaben bis zu 30% Heizkostenersparnis erbringen. 

Auch in den Bereichen der Sicherheit unterstützt die Anwendung von Smart Home- Sicherheitselementen ein sicheres Zuhause. Kameras, Kontakte, Sensoren, Bewegungsmelder etc. können vor Einbrechern, Schimmelbildung oder eindringendem Wasser im Keller warnen und direkte Informationen an das Smartphone des Bewohners übermitteln. Auch Informationen darüber, ob die Kinder bereits sicher zuhause angekommen sind oder ob die Großmutter auch bereits aufgestanden ist sind anhand von Gesichtserkennung oder druckmessende Matratzen erhältlich.  

Im Haushalt sind  smarte Gerätschaften bereits etwas weiter verbreitet, hier können intelligente Waschmaschinen, Staubsaugerroboter, Lichteffekte, Kühlschränke und Kaffeemaschinen auf den individuellen Tagesablauf eingerichtet werden. Dies bietet den Komfort, dass die Wäsche fertig ist, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, oder dass der Kaffee bereit steht, wenn man morgens aufsteht.  Multimediale Geräte, wie ein Smart TV oder Bluetooth Lautsprecher sind weitere Möglichkeiten den Alltag zu erleichtern: Durch die mögliche Sprachsteuerung der Geräte, ist ein Suchen nach der Fernbedienung nicht mehr nötig. 

Aktuell ist der Markt aufgrund der vielen technischen Möglichkeiten und Anbieter noch recht unübersichtlich und doch ist es höchst wahrscheinlich, dass die Smart Home Systeme schon bald zum Standard der Haushalte gehören. Gerade in Sicherheits- und Energiesparbereichen wird sich das Smart Home mit seinem großen Mehrwert zunehmend durchsetzen. 

Quellen: