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Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung

25.10.2019 / Immo-News

In den eigenen vier Wänden zu wohnen, ist für viele Menschen ein wichtiges Lebensziel und ein gutes Polster für die Altersvorsorge. Bei dem Gedanken an einen Kauf einer Immobilie muss jedoch die Finanzierung beachtet werden.

Ein stabiles Fundament bildet hierbei eine gesicherte, zinsgünstige und individuell angepasste Finanzierung. Zunächst sollte die Höhe der Gesamtkosten, die Ansetzung des Eigenkapitals,  die Höhe des Fremdfinanzierungsbedarfs, die monatliche Belastung und die dauerhafte Tragbarkeit aus dem eigenen Einkommen berücksichtigt werden.

Der Finanzierungsbedarf des Objekts ergibt sich aus den Gesamtkosten, inklusive der Nebenkosten und abzüglich des verfügbaren Eigenkapitals. 

Eine optimale Immobilienfinanzierung lässt sich aus 3 verschiedenen Bausteinen erstellen:

1. 20-30% Eigenkapital

2. 20-30% Bauspardarlehen

3. 40-60% Hypothekendarlehen

Grundsätzlich gilt, je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto besser ist die Finanzierung für Sie, da die Zinsen sinken.

Der Erwerb einer Immobilie bietet die Chance einer Vermögenssteigerung, aber auch das Risiko eines Vermögensverlustes. Sollten die Vorteile, wie zum Beispiel eine mögliche Wertsteigerung der Immobilie, überwiegen, so ist der Erwerb des Objekts sinnvoll. Erlangen jedoch hohe Kreditkosten, Instandhaltungskosten und mögliche Wertverluste an Gewicht, so könnte der Erwerb des Objekts einen Vermögensverlust für Sie hervorbringen.

Beim Kauf einer Immobilie sollte daher immer die dadurch aufkommende Belastung und Kosten miteinberechnet werden. Inklusive der Nebenkosten sollte die monatliche Belastung nicht bei mehr als 40% Ihres Nettoeinkommens liegen. Weitere Kosten, wie Rücklagen für Instandsetzungen, Müllentsorgung oder Verwaltung müssen durch ein Wohngeld beglichen werden.

 

Außerdem gibt es folgende Tipps in der Immobilienfinanzierung zu beachten:

1. Erwerbsnebenkosten:

Grunderwerbssteuer und Notarkosten fallen in jedem Fall an, wobei die Höhe der Kosten von Bundesland zu Bundesland variiert.Gegebenenfalls fallen auch Maklerkosten an, die sogenannte Provision inklusive Mehrwertsteuer, welche je nach Region zwischen 3,5 und 7% liegt.

2. Kalkulation von Zins und Tilgung:

Hierbei gilt als Faustregel der Höhe der monatlichen Belastung: (Zins + 1% Tilgung)/12 Monate. Niedrigzinsphasen ermöglichen die Erhöhung der Tilgungsraten, wobei die monatliche Belastung aber gleich bleibt. 

3.Tilgungsdarlehen:

Das Tilgungsdarlehen ist die einfachste Darlehensform. Pro Jahr wird mindestens 1% des Kredits getilgt.

4. Kombi-Modelle:

Bei einem Kombi-Modell wird statt zu tilgen, ein Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung angespart. Sinnvoller ist es jedoch, das Darlehen zurück zu zahlen, da Sparzinsen geringen als Kreditzinsen sind.

5. Zuschüsse vom Staat:

Wenn das Jahresnettoeinkommen einen bestimmten Betrag nicht überschreitet, können Familien mit Kindern seit Mitte September 2018 Bundesweit das sogenannte Baukindergeld beantragen. Pro Kind erhalten Sie 12.000 Euro, ausgezahlt in 10 jährlichen Renten zu je 1200 Euro. Ebenso werden Energiesparende Baumaßnahmen für Neu- und Altbauten von der kfW gefördert.

6. Sondertilgung:

Eine Vereinbarung über eine Sondertilgung ermöglicht eine höhere Tilgung, wenn das Einkommen es erlaubt. Diese Vereinbarungen sind mittlerweile standardmäßig in den Angeboten der Banken und Finanzinstitutionen. 

 

Quelle: https://www.vzhh.de/themen/finanzen/12-tipps-zur-immobilienfinanzierung