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Gute Geschäfte mit gewerblichen Immobilien

Gute Geschäfte mit gewerblichen Immobilien

15.11.2019 / Immo-News

Seit einigen Jahren ist von einem Abschwung der Immobilienbranche die Rede, doch bisher lässt sich diese Behauptung nicht realisieren. Immobilien stehen nach wie vor in hoher Nachfrage. Das gilt nicht nur für Wohnimmobilien, sondern auch für gewerbliche Immobilien, wie Lagerräume, Büros und andere Geschäftsflächen. 

Mit der hohen Nachfrage in der Bau- und Immobilienwirtschaft, opponiert sie damit dem derzeitigen schlechten konjunkturellen Kurs der Industrie. Experten erwarten bis Ende des Jahres einen weiterhin stabilen Nachfragewachstum der Büro-, Logistik-und Wohnimmobilien. Bei der kürzlich stattgefundenen Immobilienmesse Expo Real in München wurde eine mögliche Trendwende thematisiert. 

Jörg Quentin, Leiter der Immobilienbewertung bei der Deutschen Pfandbriefbank, stellte in einem dpa-Bericht fest, dass der aktuelle Immobilienzyklus weit fortgeschritten sei. 

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkte sich präventiv auf eine Kehrtwende aus, da sie zum einen Immobilienkredite vergünstigt, zum anderen aber auch die Attraktivität anderer Kapitalanlagen reduziert. 

Dies steht im Gegensatz zur hohen Nachfrage der Investoren, welche zu steigenden Immobilienpreisen und den daraus folgenden niedrigen Renditen führt, da der Kaufpreis hingegen der Mieten viel mehr in die Höhe steigt. 

Folglich ist es für Investoren ein längerer Prozess, bis die investierten Kosten wieder hereingeholt werden. 

 

Kürzere Marktanalysen 

Jörg Quentin äußert, dass sich das derzeit schwächere wirtschaftliche Umfeld der Immobilienbranche negativ auf die Branche auswirkt. In Absehbarer Zeit sollen die Auswirkungen der Niedrigzinsphase jedoch überwiegen. Andere Experten stützen diese Aussage. 

Die derzeit niedrigen Zinsen fördern einen liquiden Markt und die Renditen sind weiterhin zufriedenstellend. Somit steht für den gewerblichen Immobilienmarkt fest, dass stehts weitere Transaktion aufkommen werden.

Nach drei erfolgreichen Jahren im gewerblichen Neubau, war laut dem Immobilienexperte vom Ifo-Institut München, Ludwig Dorffmeister, damit zu rechnen, dass erste Merkmale für einen Abschwung erkennbar sind.

Laut des Profis, gibt es trotz der kürzeren Marktzyklen als im Wohnungsbau, einen stetigen Bedarf an neuen Büroflächen und Logistik-Immobilien.

 

Tipps bei der Suche nach der passenden Gewerbeimmobilie/-fläche:

  • Geeignete Räumlichkeit finden, in der sich Ihr Kunde wohlfühlt und es zu Ihrem Angebot passt (Gastronomie, Büroimmobilie, Logistikimmobilie)
  • Standort der Immobilie: Hierbei sollte berücksichtig werden, welche Kunden Sie ansprechen wollen, ob zum Beispiel Laufkundschaft ein wichtiger Aspekt für Sie darstellt. Damit Mitarbeiter, Partner oder Kunden auch zu Ihrem Standort gelangen können, sollte stehts eine gute Anbindung an den Verkehr oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Verbunden damit sind auch gute Parkmöglichkeiten.

Falls zur Verpflegung keine naheliegenden Gaststätten zur Auswahl stehen, sollte vielleicht eine Kantine oder ein Kiosk geplant werden.

  • Kosten-Nutzen-Rechnung: Zu Beginn sollten alle relevanten finanziellen Faktoren aufgelistet werden und daraus dann eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellt werden.

Zudem sollte die Konkurrenz am selben Ort betrachtet werden und in welchem Gewerbe diese vertreten sind. 

Hilfestellend zur eigenen ausgeprägten Recherche im Internet stehen Ihnen Maklerbüros zur Seite und helfen, Ihre passende Gewerbeimmobilie/-fläche zu finden.

 

 

 

Quelle: Wirtschaft im Südwesten, Ausgabe November 2019