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Die Ölheizung muss raus

Die Ölheizung muss raus

15.01.2020 / Immo-News

Ab 2026 soll aus Klimaschutzgründen der Einbau von Ölheizungen verboten werden. Eigentümer müssen dabei jedoch nicht komplett auf erneuerbare Energien umsteigen. Wer seine alte Ölheizung gegen eine klimafreundlichere Anlage austauscht, kann mit einer „Austauschprämie“  von bis zu 45 Prozent der Investitionskosten rechnen. 

Unter anderem profitieren Wohnungseigentümergemeinschaften, private Eigentümer, Kommunen und Wohnungsunternehmen von verschiedenen Zuschüssen, die durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gewährt werden, wenn:

  • Heizungen vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden (Zuschuss: 35%)
  • Gas – Hybridheizungen einen Erneuerbaren – Anteil von mindestens 25% haben (Zuschuss: 30%)
  • Gas – Brennwert – Heizungen spätere Einbindung von erneuerbaren Energien ermöglichen (Zuschuss: 20%)
  • Ölheizungen komplett ausgetauscht werden (Zuschuss: Höchstsatz mit 45%)

 

Wichtig: Die Investitionszuschüsse müssen vor dem Vertragsschluss beantragt werden.

Eine solche Maßnahme sollte außerdem erst dann beauftragt werden, wenn sichergestellt wurde, dass die neue Anlage die technischen Mindestanforderungen erfüllt. 

Eigentümer haben außerdem, als Alternative zur Bafa, die Möglichkeit, den Austausch der alten Heizungen als energetische Sanierungsmaßnahme bei der Steuer geltend zu machen.
Dabei würden bei einer Verteilung auf drei Jahre in den ersten zwei Jahren jeweils 7 und im dritten Jahr 6% der Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Dabei dürfen maximal 40.000 Euro abgezogenwerden. 

Diese Regelung gilt vorerst bis 2029.
 

Quelle:

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/klimaschutz-oelheizun...