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Datenschutzverordnung

Datenschutzverordnung

22.05.2018 / Immo-News

Seit dem 25.Mai 2016 gilt die neue EU Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), bis zum 25.05.18 muss sie nun von allen Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten endgültig umgesetzt werden. 

Inhalt ist der europaweit einheitliche Umgang mit personenbezogenen Daten in Bezug auf alle Unternehmen. 

Ziel der neuen Verordnung ist eine Standardisierung, beziehungsweise eine Vereinheitlichung der Verordnung innerhalb der EU. Diese sollen zukünftig auch für Unternehmen gelten, welche Ihren Sitz außerhalb der EU haben, aber personenbezogene Daten aus der EU verarbeiten, oder eine Niederlassung in der EU haben.

Auch für betroffene Nutzer soll die DSGVO von den Unternehmen einfacher und verständlicher dargestellt werden.

Um die Einhaltung der Verordnung sicherzustellen, werden deutlich höhere Bußgelder verlangt. Hielten sich die Bußgelder bisher in einem Bereich bis 300.000 Euro auf, soll sich dieser mit der neuen Verordnung auf bis zu 20 Millionen Euro, oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes erhöhen.  Eine Maßnahme, um auch den global agierenden Unternehmen entgegen zu setzen.

Außerdem neu sind das Recht auf Löschung, das Recht der Datenportabilität, sowie die Rechenschaftspflicht und eine Aktualisierung der Einwilligungseinholung.

Das bisher öffentliche Verfahrensverzeichnis muss ab dem 25.05.18 nicht mehr öffentlich, sondern nur auf Verlangen der Datenschutzbehörde dargelegt werden. Es kann sowohl in schriftlicher als auch elektronischer Form geführt werden.

Die Zuständigkeiten der Behörden sind bislang noch nicht abschließend geklärt worden. Vorgesehen ist in der EU-DSGVO ein „One-Stop-Shop“ Prinzip, bei welchem Beschwerden ausschließlich über die im Land zuständige Datenschutzbehörde eingereicht werden sollen. Ein Beschwerdegang soll also für EU-Bürger und Unternehmen deutlich einfacher werden, da sie zukünftig nur noch eine Anlaufstelle haben - die Datenschutzbehörde im eigenen Land. 

Offen bleibt die Frage über die Höhe der Bußgelder bei Prozessen, welche über verschiedene Datenschutzbehörden laufen.

Unternehmen, jeglicher Art sollten sich, beziehungsweise ihre Prozesse prüfen und anpassen lassen, um dem Risiko eines Verstoßes entgegen zu wirken. Hierfür gibt es gezielte Schulungen für Mitarbeiter, qualifizierte Rechtsberater oder Datenschutzbeauftragte, die einem beratend zur Seite steht. Häufig sind dies auch gute Möglichkeiten für kleinere Firmen, den Überblick zu behalten und die Verordnung sachgemäß umzusetzen.Der Prozess der Anpassung der unternehmensinternen Datenschutzbestimmungen ist kein einfacher und schneller Prozess, daher sollte spätestens jetzt damit begonnen werden, diesen in Angriff zu nehmen. Im Internet finden sich viele verschiedene Checklisten zur DSGVO, welche zumindest einen groben Überblick über die nötigen Änderungen liefern. 

Bei Wetterauer Immobilien haben wir uns natürlich auch mit der neuen DSGVO beschäftigt und unserer Datenschutzverordnung aktualisiert. 

Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig und wir legen großen Wert darauf, diese ordnungsgemäß zu verarbeiten. Wir arbeiten deshalb mit sicheren Softwareformaten zusammen, um diesen Schutz zu gewährleisten.

Sobald der Speicherungszweck Ihrer personenbezogenen Daten erfüllt ist, werden diese routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht. 

Wetterauer Immobilien fragt ausschließlich für die Verarbeitung wichtige personenbezogene Daten an und dokumentiert den Prozess der Verarbeitung und Verwendung, um diesen nachvollziehen zu können. 

Sollten Sie genauere Informationen über unsere Datenschutzverordnung wünschen, können Sie diese gerne auf unserer Internetseite einsehen. Selbstverständlich haben wir unsere Datenschutzverordnung in einfacher und transparenter Form verfasst, um sie für jeden verständlich zu machen. 

Sollten dennoch Fragen aufkommen, stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung und beantworten diese.