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Datendiebstahl im Smart Home

Datendiebstahl im Smart Home

13.02.2020 / Immo-News

Über das Internet gesteuerte intelligente Geräte dimmen das Licht oder saugen den Boden. Smart-Home-Technik bietet einige Tools, die für Komfort und Erleichterung im Eigenheim sorgen. Doch die Erleichterung gilt nicht nur für das Eigenheim, sondern auch für Cyberkriminelle.

Das US-Tech-Portal ZDNet berichtete erst kürzlich von einem Datenklau Ende 2019. Dabei soll ein Hacker weltweit 515.000 Zugangsdaten für WLAN-Router, Server und Smart-Home-Geräte geklaut und in einem Hacking Forum hochgeladen haben – und das, ohne großen Aufwand. Dem Bericht zufolge handelt es sich in diesem Fall um den bisher größten Datendiebstahl dieser Art.

Insbesondere im Smart-Home-Bereiche sollte man deshalb großen Wert auf Sicherheit legen und beim Kauf solcher Geräte darauf achten, dass die Hersteller ein datenschutzfreundliches System, sowie entsprechende Voreinstellungen verwenden. Denn einem ARD Bericht zufolge, achten aus Sicht der Experten viele Hersteller nicht genug auf Sicherheit oder machen Fehler, welche schlussendlich verheerende Folgen nach sich ziehen.

Trotzdem wächst der Smart-Home-Markt kontinuierlich weiter: Laut dem Marktforschungsunternehmen Statista betrug der Umsatz im deutschen Markt rund 2,4 Milliarden Euro und könnte bis 2024 auf ein Marktvolumen von mehr als 6,6 Milliarden Euro steigen.

Auch die drei Mega-Tech-Konzerne Apple, Google und Amazon kündigten ein gemeinsames Wachstum an. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Branche, hoffen sie auf eine Standardisierung für Smart-Home-Geräte, sodass künftige Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander kompatible sind.

Quelle:

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/smart-home-einfallstor-fuer-hacker-und-cyberkriminelle_84342_508446.html